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In Europa breiten sich die Masern wieder massiv aus. Nur durch weit mehr Impfungen als bisher könne die Bedrohung von immer mehr Menschen gebremst werden, mahnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer Kopenhagener Europa-Zentrale. Allein von Januar bis Juli dieses Jahres habe es 26.000 bestätigte Fälle in den 53 Mitgliedsländern der WHO-Europaregion gegeben. Die meisten derzeitigen Fälle treten nach WHO-Angaben in westeuropäischen Ländern auf, unter anderem in Frankreich mit 14.000 Fällen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres.Im vergangenen Jahr starben nach den WHO-Angaben in der Europa-Region neun Menschen durch Masern. Sieben davon waren älter als zehn Jahre. In Nordrhein-Westfalen ist in der vergangenen Woche ein 13 Jahre altes Mädchen an den Spätfolgen einer Infektion vor zwölf Jahren gestorben.

Die Zahl der Masern-Erkrankungen in Deutschland schwankt von Jahr zu Jahr. 2010 gab es in Deutschland nach Behördenangaben 780 Masern-Erkrankungen. In diesem Jahr wurden aber bereits über 1.500 Fälle gemeldet. Als besonders anfällig gelten neben Babys und Kindern auch junge Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sterben in Deutschland jährlich ein bis zwei Menschen an den Folgen der Masern.
Quelle: dpa / www.kinderaerzteimnetz.de

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Bestnoten für Bayerns Kinder- und Jugendärzte

München – Bestnoten beim Service und der Patientenzufriedenheit hat das Institut für Interdisziplinäres Dienstleistungsmanagement (IDM) der Universität Bayreuth den bayerischen Kinder- und Jugendärzte gegeben. Auftraggeber der entsprechenden Studie waren die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und der Landesverband Bayern des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Im Rahmen der Studie haben die IDM-Wissenschaftler knapp 5.500 Fragebögen von Patienten aus über 150 Kinder- und Jugendarztpraxen in ganz Bayern ausgewertet. Ärzte, junge Patienten und deren Eltern wurden darin befragt, wie sie das Angebot an nicht-medizinischen Dienstleistungen und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient in der Praxis beurteilen.

Dabei spannte die Studie thematisch den Bogen von Terminvergabe und Wartezeiten über das Kommunikationsverhalten in der Praxis sowie die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Einrichtungen bis hin zu Praxisausstattung und Infektionsschutz.

„Die Ergebnisse der aktuellen Studie beweisen: Trotz schwierigster Arbeitsbedingungen – trotz voller Wartezimmer, überbordender Bürokratie und stetigem Kostendruck – gelingt es den Kollegen in den Praxen in vorbildlicher Weise, eine gute zwischenmenschliche Basis für die medizinische Versorgung zu schaffen“, sagte der KV-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Krombholz.
Der BVKJ Bayern war in die Studie eng eingebunden. „Für uns war entscheidend, dass die Studie dem Praxisalltag von Kinder- und Jugendärzten gerecht wird“, erläuterte Martin Lang, Vorsitzender des BVKJ Bayern, das konkrete Studiendesign.

Basierend auf den Ergebnissen der Studie werden KV und BVKJ jetzt ein spezielles Befragungsinstrument für das Qualitätsmanagement in Kinder- und Jugendarztpraxen entwickeln und den Ärzten Anfang 2012 kostenlos zur Verfügung stellen.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt

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Pädiatriezentrierte Versorgung (PzV) zum Wohle der Kinder

Die bayerischen Kinder- und Jugendärzte haben mit der AOK Bayern ein Behandlungsprogramm "pädiatriezentrierte Versorgung" (PzV) unterzeichnet, der vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) als Meilenstein für eine bundesweite Regelung der medizinischen Versorgung von Kindern in Deutschland gewertet wird.

Die gesetzlichen Vorsorgen werden um drei Vorsorgen im Schul- und Jugendalter, im Alter von 7 Jahren, 9 Jahren sowie 16 Jahren erweitert. Weitere Besonderheiten entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte und der AOK Bayern (s.u.).

Dazu gehören weiterhin deutlich verbesserte, apparativ gestützte Früherkennungsuntersuchungen bereits im Säuglingsalter und weiter in der Kleinkindzeit. Neu ist auch die Möglichkeit einer ausführlichen Entwicklungsdiagnostik im Vorschul- und Grundschulalter zur verbesserten Früherkennung von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen und bei der Bewertung des Einschulungszeitpunktes oder etwaigen Schulproblemen.

Eine qualifizierte pädiatriezentrierte Versorgung (PzV) für Kinder und Jugendliche wird nur von Kinder- und Jugendärzten angeboten, die eine abgeschlossene fachärztliche Weiterbildung in der Kinder- und Jugendmedizin aufweisen. Für die Entwicklungsbeurteilung und die Vorsorgeuntersuchungen sind die besonderen Qualitätsvorgaben der pädiatrischen Weiterbildung festgeschrieben. Der psychosoziale Behandlungs- und Beratungsansatz wird in den Vordergrund gerückt. Primäre Prävention, also die Verhinderung des Eintritts einer Erkrankung bzw. einer Fehlentwicklung hat Vorrang vor Früherkennung von Erkrankungen oder Fehlentwicklungen.

Patientenflyer der AOK Bayern hier zum öffnen

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BKK Starke KidsZusätzliche Vorsorgeangebote für Kinder in Bayern

Ein neuer Vertrag zwischen den Betriebskrankenkassen (BKK) und dem Kinderärzte- Netzwerk Paednetz Bayern / BVKJ  bietet neue Gesundheitsangebote für viele Kinder in Bayern. Mit dem neuen Programm BKK „Starke Kids“ erhalten Kinder eine lückenlose Vorsorge für alle Entwicklungsphasen vom Kleinkind bis zum Teenager kostenfrei, mit einem extra Augenarzt-Check, Kindergarten-Check, Grundschul-Check I und II, Jugendcheck (J2).

Kinder- und Jugendärzte haben vier zusätzliche Vorsorgen empfohlen, um einige Lücken in unserem gesetzlichen Vorsorgenetz zu schließen. Einige Kassen wie die BKK in Bayern unterstützen dieses Bestreben.

Sie können hier folgendes Informationsmaterial zum Programm BKK Starke Kids abrufen:

BKK Starke Kids Flyer

Elterninformationsblatt

Informationsblatt zur Sprachförderung

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Schwerpunkt Kinder-Pneumologie (Kinderlungenheilkunde)

Die pädiatrische Pneumologie war schon von Anfang an ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis. Seit April 2008 ist Herr Dr. med. Stefan Zeller berechtigt die Schwerpunktbezeichnung der Bayerischen Landesärztekammer Kinder-Pneumologe zu führen. Wir können Ihnen in unserer Praxis alle gängigen Verfahren der Lungenfunktionsdiagnostik im Kindesalter incl. Metacholinprovokation und Laufbelastung anbieten.

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BARMER-GEK  Gesunde Kinder und Jugendliche durch Früherkennung

Ab dem 1. Februar 2008 bietet die GEK für alle Kinder und Jugendliche zwei neue Tarife an, die den gesetzlichen Leistungskatalog sinnvoll ergänzen.
So schließt der GEK Kinder-Tarif eine Reihe von zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen ein: den GEK Kindergarten-Check (U7a) für Kinder im Alter von 33 bis 36 Monaten, den GEK Grundschul-Check (U10) für Kinder im Alter von 7 bis 8 Jahren sowie den GEK Schüler-Check (U11) für Kinder im Alter von 9 bis 10 Jahren.

Der GEK Jugend-Tarif beinhaltet als zusätzliche Vorsorgeuntersuchung den GEK Jugend-Check (J2) für das Alter von 16 bis 18 Jahren. Darüber hinaus bieten die Tarife das Präventionsrezept und bestimmte Servicekomponenten für unsere Versicherten. Die GEK verbessert damit für ihre jüngsten Versicherten die ärztliche Betreuung sowie die Früherkennung und die Gesundheitsförderung.

Seit dem 01.01.2010 gilt dieses Angebot auch für alle Versicherten der BARMER

Weitere Informationen finden Sie hier

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Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren in Europa. Täglich sterben in Europa 40 Frauen an dieser Krankheit. In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 6.000 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Gebärmutterhalskrebs wird durch ein Virus verursacht: das sogenannte humane Papillomvirus. Gegen dieses Virus steht nun eine wirksame Impfung zur Verfügung. Die Ständige Impfkomission am Robert-Koch-Institut hat die HPV-Impfung in Ihre Impfempfehlungen für junge Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren aufgenommen. Weitere Informationen zur Erkrankung und Impfung erhalten Sie durch das Robert-Koch-Institutes.

Die Kosten werden inzwischen durch alle Krankenkassen übernommen.

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Seit Januar 2006 haben wir 2 Patenschaften für Kinder in Sri Lanka über die Eigstler Kinderhilfe e.V. übernommen. Diese Patenschaften werden durch die von uns erhobenen Attestgebühren, die wir für Bescheinigungen etc. in Höhe von
12,- € verlangen finanziert.Somit wird den beiden Patenkindern Supun und Ranuka eine Schulausbildung in ihrer Heimat  ermöglicht.